Wie alles begann ...

Mami hat mir die traurige - oder auch für mich glückliche - Geschichte erzählt, wie sie mit der Rasse des "Weißen Schweizer Schäferhundes" erstmals in Berührung kam:
 
Sie besuchte mit einem Freund und dessen jungem Hund  als "Begleitmensch" regelmäßig die Trainingsstunden des "Hundesportvereins Kaiserslautern" (HSV). Dort hörte sie von einem jungen weißen Hund, der von seinem Frauchen in einer Hundepension abgegeben und nicht mehr abgeholt wurde.  Nach langem Zögern entschloss sich Mami, den Hund anzuschauen. Und es kam, wie es kommen musste. Sie verliebte sich sofort in den etwa 6 Monate alten Rüden "Lex", was wohl auch auf Gegenseitigkeit beruhte. In den nächsten Wochen holte sie ihn übers Wochenende zu sich und unternahm so einiges mit ihm. Bald entschloss sie sich, Lex für immer zu sich zu holen.
 
Also fragte sie bei ihrem Vermieter nach, ob er Hundehaltung gestatte. Da seine  Mutter in der Wohnung unter Mami wohnte, versprach er, diese zu informieren. Mit deren Reaktion hatte jedoch niemand gerechnet - sie verbat sich vehement jegliche Hundehaltung, obwohl früher zeitweise zwei Hunde in deren Haushalt lebten. Die Dame fürchtete, "Einbußen in ihrer Lebensqualität" hinnehmen zu müssen. Es begann ein zermürbender Kleinkrieg. Letztendlich zog Mami den Kürzeren. So kündigte sie ihrem Mieter ihre Eigentumswohnung um selber dort einziehen zu können. Doch dessen Auszug verzögerte sich immer wieder. Zwischenzeitlich hatte sich die Tierpensionsinhaberin nicht mehr an ihre Zusage gebunden gefühlt, Lex bis zum Umzug ein Zuhause zu geben. Ohne Mami zu informieren, gab sie Lex zu einer anderen Familie. Das Entsetzen war groß!!!
 

Lex war an allem "schuld"!
 
So langsam zeichnete sich der Umzug ab. Aber die Mühen sollten nicht umsonst gewesen sein: Mami begann im Internet zu recherchieren, wo es in der Nähe "Weiße Schweizer Schäferhundwelpen" gäbe. Sie wurde fündig. In einem kleinen Dörfchen am Rande des Donnersbergs hatte Familie Schuster ihren ersten Wurf bekommen. Auf Nachfrage erfuhr Mami jedoch, dass bereits alle Welpchen vergeben seinen.  Frau Schuster verriet ihr  jedoch, dass die Züchterin ihres Rüden "Apollo" ebenfalls Welpchen erwarte. Aber auch diese waren schon vergeben noch ehe sie geboren waren. Tja, und dann ging alles ganz schnell. Im jenem "Zwinger vom Kofelort" in Oberammergau plante man für den Sommer 2008 eine Wurfwiederholung ihres G-Wurfs mit ihrer Hündin "Cheyenne vom Kofelort", einer Halbschwester "Apollos" und dem Rüden "Baxter vom Kofelort". Auf Zuspruch von Frau Schuster sagte meine spätere "Mami" der Züchterin Frau Linde George alsbald zu, eines der zu erwartenden Welpchen, einen Rüden, zu sich zu holen.

Der Umzugswettlauf begann ... Bis zu meinem Einzug am 13.09.2008 hatte Mami alles für uns beide fertig hergerichtet.

 
Auf der Fahrt von Oberammergau nach Kaiserslautern